Die Heiligen
Heilige Hedwig von Schlesien: Leben, Legende & Gebet
Wer war die heilige Hedwig? Die Herzogin von Schlesien aus dem Haus Andechs, ihre Ehe mit Heinrich dem Bärtigen, das Kloster Trebnitz, die Schuhe unter dem Arm, ihr Grab, ihr Namenstag am 16. Oktober und das Gebet der Kirche nach dem Messbuch von 1962.
Die heilige Hedwig war eine Herzogin von Schlesien, Gattin, Mutter von sieben Kindern und zuletzt Witwe, die um das Jahr 1174 in Andechs in Bayern geboren wurde und im Oktober 1243 im Kloster Trebnitz bei Breslau starb. Die Kirche feiert sie im Kalender von 1962 am 16. Oktober, der auch ihr Namenstag ist; sie ist die Schutzpatronin Schlesiens. Hier finden Sie ihr Leben nach den alten Quellen, was Legende ist und was gesichert, ihre Attribute, ihr Grab und das Gebet, mit dem die Kirche sie im Messbuch von 1962 anruft.
Wer war die heilige Hedwig?
Wer nach der heiligen Hedwig fragt, meint fast immer die Herzogin aus dem 13. Jahrhundert, die Deutsche und Polen gleichermaßen als die Ihre ansehen: eine bayerische Grafentochter, die in Schlesien regierte, dort Klöster und Spitäler stiftete und ihr Leben in Buße und Dienst an den Armen beschloss.
Die heilige Hedwig in Kürze:
- Geboren: um 1174 in Andechs in Bayern, als Tochter des Grafen Berthold von Andechs
- Ehe: mit Heinrich I., Herzog von Schlesien, genannt „der Bärtige"; sieben Kinder
- Gestorben: im Oktober 1243 in Trebnitz bei Breslau (die alten Angaben schwanken zwischen dem 12. und dem 15. Oktober)
- Heiligsprechung: 1267 unter Papst Clemens IV.
- Fest und Namenstag: 16. Oktober, im Kalender von 1962 ein Fest III. Klasse
- Schutzpatronin: Schlesiens; verehrt besonders in den Bistümern Breslau, Görlitz und Berlin
- Attribute: Herzogsgewand mit Witwenschleier, ein Kirchenmodell als Stifterin, ein Paar Schuhe in der Hand
- Grab: in der Klosterkirche von Trebnitz, dem heutigen Trzebnica in Polen
Herkunft aus dem Haus Andechs
Hedwig gehörte zu einem der mächtigsten Geschlechter des Reiches. Ihr Vater war Berthold, Graf von Andechs; ihre Schwester Gertrud wurde Königin von Ungarn und Mutter der heiligen Elisabeth. Die heilige Hedwig war also die Tante der heiligen Elisabeth von Thüringen, und beide Frauen, Tante und Nichte, haben auf ihren Fürstenthronen denselben Weg gewählt: Reichtum als Mittel für die Armen und den eigenen Leib als Opfer für Christus. Deshalb spricht man auch von der heiligen Hedwig von Andechs, nach der Burg ihrer Familie in Bayern, in der sie geboren wurde.
Kindheit in Kitzingen und Ehe in Schlesien
Schon als kleines Kind wurde Hedwig dem Kloster Kitzingen in Franken zur Erziehung übergeben. Mit zwölf Jahren holte man sie heraus, um sie mit Heinrich, dem Herzog von Schlesien, zu vermählen, der damals achtzehn Jahre alt war. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor; nur eines von ihnen, Gertrud, überlebte die Mutter und wurde Äbtissin von Trebnitz.
Das Leben der heiligen Hedwig
Die Stifterin von Trebnitz
Als Heinrich im Jahr 1202 seinem Vater im Herzogtum folgte, bewog ihn Hedwig sogleich, das große Zisterzienserinnenkloster Trebnitz, drei Meilen von Breslau, zu stiften. Es heißt, alle Übeltäter Schlesiens seien damals statt anderer Strafen zur Arbeit an diesem Bau verurteilt worden. Trebnitz war das erste Frauenkloster Schlesiens und der Anfang einer ganzen Reihe von Stiftungen: Häuser der Augustiner-Chorherren, der Zisterziensermönche, der Dominikaner und der Franziskaner. Heinrich gründete in Breslau das Spital zum Heiligen Geist, Hedwig in Neumarkt ein Spital für aussätzige Frauen, und beide kümmerten sich persönlich um diese Häuser.
Das Gelübde der Enthaltsamkeit
Nach der Geburt ihres letzten Kindes im Jahr 1209 erreichte Hedwig, dass ihr Gemahl mit ihr ein gemeinsames Gelübde der Enthaltsamkeit ablegte. Von da an lebten sie großenteils an verschiedenen Orten. Heinrich trug, so wird berichtet, in den dreißig Jahren, die er noch lebte, weder Gold noch Silber noch Purpur und schor sich nie mehr den Bart; daher sein Beiname Heinrich der Bärtige.
Hedwig nahm ihren Hauptwohnsitz bei Trebnitz, zog sich oft in das strenge Kloster zurück, schlief im gemeinsamen Schlafsaal und hielt alle Übungen der Gemeinschaft mit. Sommer wie Winter trug sie denselben Mantel und dieselbe Tunika und darunter ein Bußhemd, dessen Ärmel sie mit weißem Stoff bedeckte, damit niemand es sehe.
Kreuz der Mutter: die zerstrittenen Söhne
Die eigenen Kinder brachten den Eheleuten viel Leid. Als Herzog Heinrich 1212 sein Land zwischen den Söhnen Heinrich und Konrad teilte, waren beide mit den Bedingungen unzufrieden. Trotz aller Versöhnungsversuche der Mutter kam es zur offenen Feldschlacht, in der Heinrich das Heer seines jüngeren Bruders schlug. Für Hedwig war das eines jener Kreuze, durch die sie lernte, ihr Herz immer vollkommener von der Welt zu lösen.
Die Friedensstifterin
1227 wurde Herzog Heinrich bei einem Überfall Swantopolks von Pommern im Bad überrascht und entkam nur knapp dem Tod; Hedwig eilte herbei, um ihn zu pflegen. Später geriet er im Kampf um das Gebiet von Krakau in die Gewalt Konrads von Masowien, der ihn während der heiligen Messe gefangen nahm und nach Plock verschleppte. Die treue Gattin reiste ihm nach und brachte die beiden Herzöge zu einem Vergleich, besiegelt durch das Eheversprechen zweier ihrer Enkelinnen mit Konrads Söhnen. So wurde ein Krieg vermieden, zur großen Freude Hedwigs, die von Blutvergießen nicht hören konnte, ohne alles zu tun, um es zu verhindern.
Witwe im Kloster, aber ohne Gelübde
1238 starb Heinrich der Bärtige. Als die Nachricht nach Trebnitz kam, weinten die Nonnen; nur Hedwig blieb gefasst und tröstete die anderen: „Wollt ihr euch dem Willen Gottes widersetzen? Unser Leben gehört ihm. Unser Wille ist, was immer er zu fügen beliebt, sei es unser eigener Tod oder der unserer Freunde." Von da an trug sie das Ordenskleid in Trebnitz, legte aber die Gelübde nicht ab, um frei über ihr Vermögen verfügen und es den Leidenden zuwenden zu können.
Eine kleine Begebenheit zeigt, wie sie ihre Macht verstand. Sie lernte eine arme alte Frau kennen, die das Vaterunser nicht beten konnte und es nur sehr langsam lernte. Zehn Wochen lang unterrichtete Hedwig sie geduldig, nahm sie sogar in ihr eigenes Zimmer zum Schlafen, damit sie jeden freien Augenblick zum Üben nutzen konnten, bis die Frau das Gebet nicht nur aufsagen, sondern auch verstehen konnte.
Der Tod des Sohnes bei Wahlstatt
1241 fiel Hedwigs Sohn, Herzog Heinrich II., in der Schlacht bei Wahlstatt nahe Liegnitz gegen die Mongolen, die Polen und Schlesien überrannt hatten. Nach ihrer Lebensbeschreibung wusste Hedwig von seinem Tod drei Tage, bevor der Bote kam. Zu ihrer Gefährtin Dermudis sagte sie: „Ich habe meinen Sohn verloren. Er ist von mir gegangen wie ein Vogel im Flug, und ich werde ihn in diesem Leben nicht wiedersehen." Als die Nachricht eintraf, war sie, die alte Frau, es, die die Jüngeren tröstete: Anna, die Witwe des Gefallenen, und seine Schwester Gertrud, Hedwigs Tochter.
Wunder und seliger Tod
Ihr Glaube und ihre Hoffnung wurden, so berichtet ihr Biograph, von Gott mit der Gabe der Wunder geehrt: Eine blinde Nonne erhielt das Augenlicht, als die Heilige sie mit dem Kreuzzeichen segnete, und es werden weitere Heilungen und Vorhersagen erzählt, besonders die ihres eigenen Todes. In ihrer letzten Krankheit verlangte sie die Krankensalbung, noch ehe die Umgebung glauben wollte, dass sie in Gefahr sei. Sie starb im Oktober 1243 und wurde in Trebnitz begraben. 1267 wurde sie von Papst Clemens IV. heiliggesprochen. Nach den älteren Lesungen ihres Offiziums im Brevier (vor 1960) erlaubte Clemens IV., ihr Fest in Polen am 15. Oktober zu feiern, und Innozenz XI. dehnte es auf die ganze Kirche aus.
Die Legende der heiligen Hedwig: die Schuhe unter dem Arm
Die bekannteste Erzählung über die heilige Hedwig ist die von den Schuhen. Sie ging barfuß zur Kirche, auch über Eis und Schnee, sodass ihre Füße oft wund und voller Frostbeulen waren; ihre Schuhe aber trug sie unter dem Arm, um sie anzuziehen, wenn ihr jemand begegnete. Ein Abt schenkte ihr einmal ein neues Paar und ließ sie versprechen, es zu tragen. Als er sie später wieder barfuß antraf und fragte, was aus den Schuhen geworden sei, zog sie sie, ganz neu, unter ihrem Mantel hervor: „Ich trage sie immer hier."
Die Geschichte gehört zur alten Lebensbeschreibung, die gegen Ende des 13. Jahrhunderts von einem unbekannten Verfasser nach den Aufzeichnungen des Zisterziensers Engelbert von Leubus zusammengestellt wurde. Man darf sie als Legende lesen, im guten alten Sinn des Wortes: eine Erzählung, die man vorlas, weil sie das Wesen der Heiligen trifft. Hedwig hielt ihr Gelübde gegenüber dem Abt mit einem Lächeln und blieb doch ihrer Buße treu. Darum hält sie auf so vielen Bildern ihre Schuhe in der Hand.
Die Attribute der heiligen Hedwig
Die Kunst stellt die heilige Hedwig fast immer als Fürstin im Witwengewand dar, mit Herzogshut oder Schleier, und mit zwei Kennzeichen:
- das Kirchenmodell, weil sie die Stifterin von Trebnitz und vieler anderer Klöster war;
- ein Paar Schuhe in der Hand, nach der Legende von ihrer barfüßigen Buße.
Berühmt sind die Bilder der Hedwigslegende, die in einer illustrierten Handschrift von 1353 überliefert sind, nach ihrem späteren Aufbewahrungsort Schlackenwerth der Schlackenwerther Codex genannt. Ihre Miniaturen erzählen das Leben der Heiligen Bild für Bild und sind oft nachgebildet worden.
Die heilige Hedwig als Schutzpatronin
Die heilige Hedwig ist die Schutzpatronin Schlesiens. Als Bayerin, die in einem Land zwischen Deutschen und Polen herrschte und deren Grab heute in Polen liegt, ist sie für beide Völker eine Brücke geworden. Verehrt wird sie besonders in den Bistümern Breslau und Görlitz und im Bistum Berlin, dessen Kathedrale ihren Namen trägt: Die St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin wurde im 18. Jahrhundert unter Friedrich dem Großen für die Katholiken der Stadt gebaut.
Wer ihr Leben betrachtet, erkennt leicht, wofür man sie anrufen kann: für Ehe und Familie, für Mütter, deren Kinder untereinander zerstritten sind, für Witwen, für den Frieden zwischen Völkern und für die Armen. Diese Anliegen ergeben sich aus ihrem Leben; mehr behaupten wir nicht. Die Gebete der Kirche für solche Nöte finden Sie bei den Gebeten für Familie, Kinder, Schutz und Frieden.
Das Grab der heiligen Hedwig in Trebnitz
Das Grab der heiligen Hedwig befindet sich in der Klosterkirche von Trebnitz (Trzebnica), nördlich von Breslau, die sie selbst mit ihrem Gemahl gestiftet hatte. Es ist bis heute ein Wallfahrtsort. Das Kloster selbst wurde 1810 aufgehoben; die Kirche blieb.
Hedwig von Schlesien oder Hedwig von Polen?
Viele Suchanfragen verwechseln zwei verschiedene Frauen:
- Die heilige Hedwig von Schlesien (um 1174 bis 1243), die Herzogin aus Andechs, um die es auf dieser Seite geht. Sie steht im Kalender von 1962 am 16. Oktober.
- Die heilige Hedwig von Polen, auch Hedwig von Anjou (polnisch Jadwiga), Königin von Polen, die 1399 starb. Sie wurde erst am 8. Juni 1997 heiliggesprochen und steht deshalb nicht im Kalender von 1962.
Wenn ältere Bücher, Lieder und Kirchen von der „heiligen Hedwig" sprechen, meinen sie die Herzogin von Schlesien. Auf Polnisch heißen beide Jadwiga, was die Verwechslung erklärt.
Wann ist der Namenstag der heiligen Hedwig?
Der Namenstag aller, die Hedwig heißen, ist der 16. Oktober. An diesem Tag feiert der Kalender von 1962 das Fest der heiligen Hedwig, Witwe, als Fest III. Klasse in weißer Farbe. Die Messe ist Cognovi aus dem Commune der heiligen Frauen, die nicht Jungfrauen sind: Die Lesung ist das Lob der starken Frau aus den Sprichwörtern (Spr 31,10-31), das Evangelium das Gleichnis vom Schatz im Acker und von der kostbaren Perle (Mt 13,44-52). Beide Texte passen zu ihr, als wären sie für sie geschrieben. In der Allioli-Bibel heißt es:
„Sie öffnet ihre Hand dem Armen und streckt ihre Hände dem Dürftigen entgegen. [...] Trügerisch ist die Anmut und eitel die Schönheit; eine Frau, die den Herrn fürchtet, soll gepriesen werden." (Spr 31,20.30)
Der neue Kalender von 1969 hat die heilige Hedwig an ihrem Tag belassen, als nicht gebotenen Gedenktag. Die überlieferte lateinische Messe feiert sie weiterhin mit ihrer eigenen Oration.
Gebet zur heiligen Hedwig
Am 16. Oktober betet die Kirche diese Oration des Römischen Messbuchs von 1962. Sie fasst das ganze Leben der Heiligen zusammen: den Weg von der Pracht des Hofes zur Nachfolge des Kreuzes.
Lateinisch:
Deus, qui beátam Hedwígem a sǽculi pompa ad húmilem tuæ Crucis sequélam toto corde transíre docuísti: concéde; ut ejus méritis et exémplo discámus peritúras mundi calcáre delícias, et in ampléxu tuæ Crucis ómnia nobis adversántia superáre: Qui vivis et regnas cum Deo Patre, in unitáte Spíritus Sancti, Deus, per ómnia sǽcula sæculórum. Amen.
Deutsch:
O Gott, Du hast die heilige Hedwig gelehrt, mit ganzem Herzen vom Gepränge der Welt zur demütigen Nachfolge Deines Kreuzes überzugehen: verleihe, dass wir durch ihre Verdienste und ihr Beispiel lernen, die vergänglichen Freuden der Welt mit Füßen zu treten und in der Umarmung Deines Kreuzes alles zu überwinden, was sich uns entgegenstellt. Der Du lebst und herrschest mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Dieselbe Oration wird am 16. Oktober auch in den Horen des Breviers gebetet.
Was uns die heilige Hedwig lehrt
Die Oration sagt es mit einem Wort: sequela Crucis, die Nachfolge des Kreuzes. Hedwig hatte alles, was die Welt bieten kann: Herkunft, Macht, Reichtum, Kinder. Sie hat nichts davon verachtet, aber alles in den Dienst Gottes gestellt. Sie blieb Herzogin, solange ihr Stand es verlangte, und wurde arm, als sie frei war. Sie verlor ihren Gatten und ihren Sohn und tröstete die anderen. Sie stiftete Klöster, und doch hat ihr Biograph als Beispiel ihrer Liebe nicht eine Stiftung festgehalten, sondern zehn Wochen Geduld mit einer alten Frau, die das Vaterunser lernen sollte. Die übrigen Heiligen des Jahres, nach Monaten geordnet, stehen in unserem Heiligenkalender.
Häufig gestellte Fragen
Wer war die heilige Hedwig?
Eine Herzogin von Schlesien aus dem bayerischen Grafenhaus Andechs (um 1174 bis 1243), Gattin Heinrichs des Bärtigen und Mutter von sieben Kindern. Sie stiftete das Kloster Trebnitz und Spitäler, lebte nach 1209 in Enthaltsamkeit und Buße und verbrachte ihre Witwenjahre im Kloster, ohne Gelübde abzulegen, um ihr Vermögen den Armen geben zu können.
Warum hielt die heilige Hedwig ihre Schuhe in der Hand?
Aus Buße ging sie barfuß, auch im Winter. Ihre Schuhe trug sie unter dem Arm, um sie anzuziehen, wenn jemand kam. Als ein Abt ihr neue Schuhe schenkte und sie versprechen ließ, sie zu tragen, trug sie sie eben so: unter dem Mantel.
Wann ist der Namenstag der heiligen Hedwig?
Am 16. Oktober. An diesem Tag steht ihr Fest im Kalender von 1962 als Fest III. Klasse.
Wofür ist die heilige Hedwig Schutzpatronin?
Sie ist die Schutzpatronin Schlesiens und wird besonders in den Bistümern Breslau, Görlitz und Berlin verehrt. Nach ihrem Leben ruft man sie für Familien, Witwen und den Frieden an.
Ist die heilige Hedwig von Schlesien dieselbe wie Hedwig von Polen?
Nein. Hedwig von Polen oder von Anjou war Königin von Polen und starb 1399; sie wurde 1997 heiliggesprochen. Die heilige Hedwig des Kalenders von 1962 ist die Herzogin von Schlesien, die 1243 starb.
Wo ist die heilige Hedwig begraben?
In der Klosterkirche von Trebnitz (Trzebnica) nördlich von Breslau, dem Kloster, das sie selbst gestiftet hatte. Ihr Grab ist bis heute ein Wallfahrtsort.
Was sind die Attribute der heiligen Hedwig?
Ein Kirchenmodell als Zeichen ihrer Stiftungen und ein Paar Schuhe in der Hand, dazu das Gewand einer fürstlichen Witwe.
Was hat die heilige Hedwig mit Andechs zu tun?
Sie wurde um 1174 in Andechs geboren, als Tochter des Grafen Berthold. Deshalb nennt man sie auch Hedwig von Andechs.
Iter Fidei begleitet dich durch das ganze Kirchenjahr nach dem Kalender von 1962: mit den Festen der Heiligen, dem Brevier, dem Messbuch und den Gebeten der Kirche, in Latein und Deutsch. Hier frühen Zugang sichern.
Quellen. Butler's Lives of the Saints, Leben der heiligen Hedwig, Witwe (16. Oktober); Breviarium Romanum, 16. Oktober (im Brevier von 1962 eine einzige, zusammengezogene Lesung; die Lesungen der II. Nokturn sind die der Ausgaben vor 1960); Missale Romanum 1962, Fest der heiligen Hedwig am 16. Oktober (Oration, Messe Cognovi); Heilige Schrift nach der Allioli-Übersetzung (Sprichwörter 31; Matthäus 13).