Die Heiligen
Thomas von Aquin: Leben, Namenstag & Gebet
Wer war der heilige Thomas von Aquin? Der Grafensohn aus Roccasecca, der gegen den Willen seiner Familie Dominikaner wurde, Schüler Alberts des Großen war, die Summa theologiae schrieb, das Offizium von Fronleichnam verfasste und 1274 in Fossanova starb. Dazu sein Lebenslauf, Heiligsprechung, Namenstag am 7. März und die Oration des Messbuchs von 1962.
Der heilige Thomas von Aquin (um 1225–1274) war ein Dominikaner aus dem Geschlecht der Grafen von Aquino, Schüler des heiligen Albertus Magnus und Lehrer in Paris, Rom und Neapel; mit der Summa theologiae schuf er das umfassendste Lehrwerk der katholischen Theologie. Für Papst Urban IV. verfasste er das Offizium und die Messe von Fronleichnam, aus denen das Pange lingua und das Tantum ergo stammen. Die Kirche nennt ihn den Engelgleichen Lehrer; sein Fest und sein Namenstag ist im Kalender von 1962 der 7. März, sein Todestag.
Wer war Thomas von Aquin?
Der heilige Thomas von Aquin in Kürze:
- Geboren: um 1225 auf der Burg Roccasecca bei Aquino, zwischen Rom und Neapel
- Eltern: der Ritter Landulf von Aquino und Theodora, die normannischer Herkunft war
- Orden: Dominikaner (Predigerorden), eingekleidet mit etwa neunzehn Jahren in Neapel
- Lehrer: der heilige Albertus Magnus in Köln
- Hauptwerke: Summa theologiae, Summa contra Gentiles, Kommentare zur Heiligen Schrift und zu Aristoteles, das Offizium von Fronleichnam
- Gestorben: am 7. März 1274 in der Zisterzienserabtei Fossanova, etwa fünfzig Jahre alt
- Heiliggesprochen: 1323 durch Papst Johannes XXII.
- Titel: Bekenner und Kirchenlehrer, „Doctor Angelicus", Patron der katholischen Schulen
- Fest und Namenstag: 7. März, im Kalender von 1962 ein Fest III. Klasse
Das Leben des heiligen Thomas von Aquin
Kindheit in Roccasecca und Monte Cassino
Die Grafen von Aquino führten ihren Stammbaum auf die Langobarden zurück. Thomas war der jüngste von vier Söhnen; dazu kamen mehrere Schwestern. Butler erzählt, dass die jüngste Schwester in einer Nacht vom Blitz erschlagen wurde, während Thomas, der im selben Zimmer schlief, unversehrt blieb; zeitlebens habe er Gewitter gefürchtet und sich bei Blitz oft in eine Kirche zurückgezogen. Daher kommt, so Butler, die volkstümliche Verehrung des heiligen Thomas als Patron gegen Gewitter und plötzlichen Tod.
Die ältere Lesung des Breviers berichtet eine kleine Begebenheit, die seine spätere Marienliebe ankündigte: Das Kind fand ein Blatt, auf dem der Englische Gruß, das Ave Maria, geschrieben stand, hielt es fest umschlossen, auch gegen die Amme, und als die Mutter es ihm mit Gewalt nahm, forderte er es weinend zurück und verschluckte es, sobald er es wiederhatte.
Mit fünf Jahren wurde Thomas als Oblate in die Abtei Monte Cassino gebracht, das Mutterkloster des heiligen Benedikt, dessen Abt ein Verwandter der Familie war. Dort blieb er bis etwa zum dreizehnten Lebensjahr. Um 1239 ging er an die Universität Neapel, wo er fünf Jahre die freien Künste studierte.
Dominikaner gegen den Willen der Familie
In Neapel lernte Thomas den jungen Predigerorden des heiligen Dominikus kennen. Mit etwa neunzehn Jahren wurde er eingekleidet. Die Familie war empört, nicht weil er Ordensmann wurde, denn die Mutter hätte ihn gern als Benediktiner und künftigen Abt von Monte Cassino gesehen, sondern weil er einem Bettelorden beitrat. Die Brüder schickten ihn eilig nach Rom und weiter Richtung Norden; aber seine älteren Brüder, die im Heer des Kaisers dienten, überfielen ihn unterwegs, versuchten vergeblich, ihm den Habit zu entreißen, und brachten ihn zurück. Rund zwei Jahre wurde er auf den Burgen der Familie, zuletzt in Monte San Giovanni, festgehalten. Er nutzte die Zeit, studierte die Sentenzen des Petrus Lombardus und lernte einen großen Teil der Bibel auswendig.
Am bekanntesten ist die Prüfung seiner Keuschheit, die sowohl Butler als auch die Lesung des Breviers erzählen: Die Brüder schickten eine Frau von schlechtem Ruf in sein Zimmer, um ihn zu verführen. Thomas packte ein brennendes Scheit aus dem Herd und jagte sie hinaus. Dann kniete er vor dem Zeichen des Kreuzes nieder, schlief betend ein und sah im Traum, wie Engel ihm die Lenden mit einem Gürtel umschlossen; von da an, sagt das Brevier, habe er keine Regung der Begierde mehr verspürt. Seine Schwester Marotta, die ihn umstimmen sollte, gewann er selbst für das geistliche Leben; sie wurde Benediktinerin und Äbtissin in Capua.
Schüler Alberts des Großen: der „stumme Ochse"
1245 gab die Familie nach. Thomas wurde zu Albertus Magnus geschickt, zuerst nach Paris, dann nach Köln. Unter den lebhaften Studenten fiel der stille, groß und schwer gebaute Neue zunächst nur durch sein Schweigen auf; man nannte ihn den „stummen Ochsen aus Sizilien". Ein Mitstudent, der ihn für schwerfällig hielt, bot ihm an, ihm den Stoff zu erklären; Thomas nahm das demütig an, bis eine schwierige Stelle kam, an der der Helfer scheiterte und Thomas sie ihm klar und richtig erklärte. Als Albert ihn öffentlich prüfte, rief er aus: „Wir nennen Bruder Thomas den stummen Ochsen; aber ich sage euch, sein Brüllen wird man noch bis an die Enden der Welt hören." Mehr über seinen großen Lehrer steht im Beitrag über den heiligen Albertus Magnus.
Nach seiner Priesterweihe, schreibt sein Schüler und Biograph Wilhelm von Tocco, verbrachte er Stunden im Gebet, bei Tag und bei Nacht, und bei der Wandlung in der Messe wurde er von solcher Andacht ergriffen, dass er in Tränen zerfloss.
Lehrer in Paris, Italien und Neapel
1252 wurde Thomas nach Paris gesandt, um an der Universität zu lehren; er legte die Heilige Schrift und die Sentenzen aus. Vier Jahre später hielt er seine Antrittsvorlesung als Magister; die Lesung des Breviers hebt hervor, er sei noch sehr jung gewesen, als er öffentlich Philosophie und Theologie mit höchstem Lob vortrug. Von 1259 bis 1268 lehrte er in Italien, vor allem an der Schule des päpstlichen Hofes, und begann um 1266 sein berühmtestes Werk, die Summa theologiae. 1269 kehrte er nach Paris zurück. Der heilige König Ludwig IX. schätzte ihn so sehr, dass er ihn in wichtigen Angelegenheiten um Rat fragte. 1272 wurde er nach Neapel zurückgerufen, um das Studienhaus seines Ordens zu leiten.
Das Brevier sagt von ihm: Nie habe er sich ans Lesen oder Schreiben gesetzt, ohne vorher zu beten, und bei schwierigen Stellen der Heiligen Schrift habe er zum Gebet das Fasten hinzugefügt. Seinem Gefährten Bruder Reginald gestand er, was er wisse, habe er weniger durch eigenes Studium und eigene Mühe erworben als von Gott empfangen. Er pflegte zu sagen, er habe mehr zu Füßen des Gekreuzigten gelernt als aus Büchern.
„Du hast gut von mir geschrieben, Thomas"
Butler erzählt zwei Visionen. In Paris, als die Universität ihn um ein Urteil über die Gestalten des Altarsakramentes bat, schrieb er nach inständigem Gebet seine Antwort und legte sie auf den Altar, bevor er sie veröffentlichte; da erschien ihm der Heiland und sprach: „Du hast gut geschrieben über das Sakrament meines Leibes." Und gegen Ende seines Lebens hörte man, wie auch das Brevier berichtet, wie eine Stimme vom Kreuz zu ihm sprach: „Du hast gut von mir geschrieben, Thomas; welchen Lohn willst du dafür?" Er antwortete: „Keinen anderen als dich selbst, Herr."
Am Fest des heiligen Nikolaus 1273 hatte er während der Messe ein Erlebnis, nach dem er nichts mehr schrieb und diktierte. Die Summa blieb unvollendet. Bruder Reginald, der ihn drängte, erhielt zur Antwort: „Das Ende meiner Arbeit ist gekommen. Alles, was ich geschrieben habe, erscheint mir wie Stroh im Vergleich zu dem, was mir geoffenbart worden ist."
Der Tod in Fossanova
Schon krank, wurde er von Papst Gregor X. zum Konzil von Lyon gerufen, das die Wiedervereinigung mit den Griechen beraten sollte. Unterwegs verschlimmerte sich die Krankheit so sehr, dass man ihn in die Zisterzienserabtei Fossanova bei Terracina brachte. Auf Bitten der Mönche begann er, ihnen das Hohelied auszulegen. Als er die Wegzehrung empfing, sprach er nach Butler: „Ich empfange dich, Preis der Erlösung meiner Seele. Aus Liebe zu dir habe ich studiert, gewacht und gearbeitet.
Viel habe ich über den heiligsten Leib Jesu Christi gelehrt und geschrieben; ich habe gelehrt und geschrieben im Glauben Jesu Christi und der heiligen römischen Kirche, deren Urteil ich alles unterwerfe." Er starb in den frühen Morgenstunden des 7. März 1274, etwa fünfzig Jahre alt. Am selben Tag, berichtet Butler, brach der heilige Albert in Köln vor der Gemeinschaft in Tränen aus: Bruder Thomas, das Licht der Kirche, sei gestorben, Gott habe es ihm geoffenbart.
Lebenslauf des heiligen Thomas von Aquin
- um 1225: Geburt auf der Burg Roccasecca
- um 1230: Oblate in der Abtei Monte Cassino
- um 1239: Studium an der Universität Neapel
- um 1244: Eintritt in den Dominikanerorden; Gefangenschaft durch die Familie
- 1245: Freilassung, Studium bei Albertus Magnus in Paris und Köln
- 1252: Lehrtätigkeit an der Universität Paris
- 1259–1268: Lehrer in Italien, ab etwa 1266 Arbeit an der Summa theologiae
- 1269–1272: zweiter Aufenthalt in Paris
- 1272: Leiter des Studienhauses in Neapel
- 6. Dezember 1273: Ende der Schreibtätigkeit
- 7. März 1274: Tod in Fossanova auf dem Weg zum Konzil von Lyon
- 1323: Heiligsprechung durch Johannes XXII.
- 1567: Erhebung zum Kirchenlehrer durch den heiligen Pius V.
- 1880: Leo XIII. erklärt ihn zum Patron der katholischen Schulen
Die Texte des heiligen Thomas von Aquin
Seine Werke füllen nach Butler zwanzig dicke Bände, vor allem philosophische und theologische Schriften. Thomas hat die Lehre des Aristoteles in den Dienst der christlichen Wahrheit gestellt und als einer der ersten ein vollständiges System christlicher Philosophie errichtet. Seine Methode beschreibt Butler so: Er stellt die Frage, bringt zuerst die Einwände, dann die Stellen aus der Heiligen Schrift, der Überlieferung der Kirche und der Väter, und schließt mit einer klaren Antwort, die alle Einwände löst.
Die wichtigsten Werke:
- Die Summa theologiae, die umfassendste Darlegung der katholischen Theologie, an der er fünf Jahre arbeitete und die unvollendet blieb. Butler berichtet, sie habe auf dem Konzil von Trient neben der Heiligen Schrift und den päpstlichen Dekreten auf dem Tisch der Versammlung gelegen.
- Die Summa contra Gentiles, eine Verteidigung des Glaubens gegenüber den Nichtchristen.
- Kommentare zu vielen Büchern der Heiligen Schrift, zu den Sentenzen des Petrus Lombardus und zu Aristoteles.
- Auslegungen des Vaterunsers, des Ave Maria und des Apostolischen Glaubensbekenntnisses.
Die Lesung des Breviers fasst seine Bedeutung so zusammen: Seine Schriften ragen an Menge, Vielfalt und Klarheit in schwierigen Fragen so hervor, dass seine reiche und unverfälschte Lehre, die wunderbar mit den geoffenbarten Wahrheiten übereinstimmt, geeignet ist, die Irrtümer aller Zeiten zu überwinden. Das ist die eigentliche Bedeutung des Thomas von Aquin: Er hat gezeigt, dass Glaube und Vernunft einander nicht widersprechen, weil beide von demselben Gott kommen.
Der Sänger der Eucharistie: Fronleichnam und das Tantum ergo
Als Papst Urban IV. das Fest Fronleichnam für die ganze Kirche einführte, beauftragte er Thomas, das Offizium und die Messe dieses Tages zu verfassen; das berichten Butler und die Lesung des Breviers übereinstimmend. Zu diesem Offizium gehören die Hymnen Pange lingua und Verbum supernum, deren Schlussstrophen, das Tantum ergo und das O salutaris, beim Segen mit dem Allerheiligsten gesungen werden, sowie die Sequenz Lauda Sion. Den lateinischen und deutschen Text samt Erklärung bringt der Beitrag über das Tantum ergo; was die Kirche über das Altarsakrament lehrt, das Thomas so liebte, erklärt der Beitrag über die Eucharistie.
Heiligsprechung und Titel
Nach seinem Tod wurde er, so das Brevier, durch Wunder verherrlicht. Papst Johannes XXII. sprach ihn 1323 heilig. Seine Gebeine wurden später auf Anordnung Urbans V. nach Toulouse übertragen. Der heilige Pius V. bestätigte ihm den Namen des Engelgleichen Lehrers (Doctor Angelicus), weil er den Engeln an Unschuld nicht weniger glich als an Geist, und erhob ihn 1567 zum Kirchenlehrer. Leo XIII. erklärte ihn 1880 auf die Bitten fast aller Bischöfe der Welt zum himmlischen Patron aller katholischen Schulen. Darum gilt der heilige Thomas als Patron der Studierenden und der Lehrer.
Thomas von Aquin: Namenstag und Gedenktag
Der Namenstag von Thomas von Aquin ist im Kalender von 1962 der 7. März, sein Todestag. Das Fest ist ein Fest III. Klasse mit weißer Farbe. Die Messe nimmt der Priester aus dem Commune der Kirchenlehrer mit dem Introitus „In medio Ecclesiae": „Inmitten der Kirche öffnete er seinen Mund, und der Herr erfüllte ihn mit dem Geist der Weisheit und des Verstandes." Die Epistel ist eigen, aus dem Buch der Weisheit:
Darum betete ich und es ward mir Einsicht gegeben, ich rief und der Geist der Weisheit kam über mich. (Weisheit 7, 7)
Der 7. März fällt fast immer in die Fastenzeit. An einem Wochentag der Fastenzeit hat nach den Rubriken von 1960 die Ferie den Vorrang, und der heilige Thomas wird nur kommemoriert: Seine Oration wird nach der Oration des Tages gebetet, in der Messe wie in den Laudes des Breviers. Nur wenn Ostern sehr spät fällt, der Aschermittwoch nach dem 7. März liegt und der Tag kein Sonntag ist, wird sein Fest als solches gefeiert.
Der Kalender von 1969 hat den Gedenktag auf den 28. Januar verlegt, den Tag der Übertragung seiner Gebeine nach Toulouse im Jahr 1369. Wer Thomas heißt, sollte sich nicht mit dem Apostel Thomas verwechseln lassen, dessen Fest im Kalender von 1962 auf den 21. Dezember fällt.
Gebet zum heiligen Thomas von Aquin
An seinem Fest betet die Kirche diese Oration des Römischen Messbuchs:
Lateinisch:
Deus, qui Ecclésiam tuam beáti Thomæ Confessóris tui mira eruditióne claríficas, et sancta operatióne fecúndas: da nobis, quǽsumus; et quæ dócuit, intelléctu conspícere, et quæ egit, imitatióne complére. Per Dóminum nostrum Jesum Christum, Fílium tuum: qui tecum vivit et regnat in unitáte Spíritus Sancti Deus, per ómnia sǽcula sæculórum. Amen.
Deutsch:
O Gott, du verherrlichst deine Kirche durch die wunderbare Gelehrsamkeit des heiligen Thomas, deines Bekenners, und machst sie fruchtbar durch sein heiliges Wirken; gib uns, wir bitten dich, dass wir, was er gelehrt hat, mit dem Verstand erfassen und, was er getan hat, durch Nachahmung erfüllen. Durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Die Oration verbindet, was bei Thomas nie getrennt war: die Lehre und das Leben, den Verstand und die Nachahmung. Studierende vor einer Prüfung, Lehrer und Katecheten können sie zu Beginn ihrer Arbeit beten; wer sie an den neun Tagen vor dem 7. März betet, hält eine schlichte Novene im Geist der Kirche. Die bekanntesten Gebete, die Thomas selbst verfasst hat, sind seine eucharistischen Hymnen. Weitere Heilige des März finden sich im Heiligenkalender nach Monaten.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Thomas von Aquin?
Ein italienischer Dominikaner (um 1225–1274), Schüler Alberts des Großen und Professor in Paris und Italien, Verfasser der Summa theologiae und des Offiziums von Fronleichnam. Die Kirche verehrt ihn als Heiligen und Kirchenlehrer mit dem Beinamen „Doctor Angelicus".
Wann ist der Namenstag von Thomas von Aquin?
Im Kalender von 1962 am 7. März, seinem Todestag. Der Kalender von 1969 hat den Gedenktag auf den 28. Januar verlegt.
Wann wurde Thomas von Aquin heiliggesprochen?
Im Jahr 1323 durch Papst Johannes XXII., knapp fünfzig Jahre nach seinem Tod. Der heilige Pius V. erhob ihn 1567 zum Kirchenlehrer.
Warum heißt Thomas von Aquin der Engelgleiche Lehrer?
Weil er, wie die Lesung des Breviers sagt, den Engeln an Unschuld nicht weniger glich als an Geist. Der heilige Pius V. hat diesen Beinamen bestätigt.
Wo ist Thomas von Aquin gestorben und begraben?
Er starb am 7. März 1274 in der Zisterzienserabtei Fossanova auf dem Weg zum Konzil von Lyon. Seine Gebeine wurden später nach Toulouse übertragen.
Wofür ist Thomas von Aquin Schutzpatron?
Leo XIII. erklärte ihn 1880 zum Patron aller katholischen Schulen; daher ist er der Patron der Studierenden und Lehrer. Volkstümlich wird er nach Butler auch gegen Gewitter und plötzlichen Tod angerufen.
Welche Lieder und Hymnen stammen von Thomas von Aquin?
Für das Fest Fronleichnam dichtete er die Hymnen Pange lingua und Verbum supernum mit ihren Schlussstrophen Tantum ergo und O salutaris sowie die Sequenz Lauda Sion.
Was ist die Summa theologiae?
Das Hauptwerk des heiligen Thomas, eine umfassende Darlegung der katholischen Glaubens- und Sittenlehre in Fragen, Einwänden und Antworten. Er arbeitete fünf Jahre daran und ließ sie nach einer Erfahrung im Dezember 1273 unvollendet.
Iter Fidei begleitet dich durch das ganze Kirchenjahr nach dem Kalender von 1962: mit den Festen der Heiligen und Kirchenlehrer, dem Brevier mit seinen Hymnen, dem Messbuch und den Gebeten der Kirche, in Latein und Deutsch. Hier frühen Zugang sichern.
Quellen. Heilige Schrift nach der Allioli-Übersetzung (Weisheit 7); Missale Romanum 1962, Fest des heiligen Thomas von Aquin am 7. März; Breviarium Romanum, Lesungen zum 7. März; Butler's Lives of the Saints (7. März).